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Haben Forscher die Lebensenergie Qi entschlüsselt?

Mediziner der New York University School of Medicine haben herausgefunden, dass das bisher für unwichtig gehaltene Zwischengewebe (Interstitium, der Hauptbestandteil der Faszien) von großer medizinischer Bedeutung sein könnte. Es ist ein Netzwerk aus unzähligen flüssigkeitsgefüllten Kammern, das sich vom Darm bis zur Nase praktisch überall im Bindegewebe wiederfindet.

 

Neues Organ Interstitium

 

Im Fachblatt Scientific Reports sprechen die Forscher davon, dass es sich bei dem Netzwerk um ein eigenständiges Organ handeln könnte. Die Gewebestruktur sei zudem größer als die Haut, jenes menschliche Organ, das bisher als größtes im Körper galt. Die Mediziner schätzen, dass das Interstitium rund 20 Prozent des Körpervolumens ausmacht. Das entspreche einer Masse von rund zehn Litern bei einem Erwachsenen.

 

Warum Bewegung ein Jungbrunnen ist

Da eine besondere Eigenschaft des Bindegewebes seine Anpassungsfähigkeit auf anfordernde Belastung ist, wird seine Architektur in Bezug auf Gleitfähigkeit, Stärke und Länge kontinuierlich angepasst. Ist der Mensch in Bewegung, wird ca. die Hälfte der Kollagenfasern in einem Jahr ersetzt. Unter dem Mikroskop zeigt sich das die Kollagenfasern von jungen Menschen eine scherengitterartige Ausrichtung aufweisen und bei den einzelnen Fasern noch eine Wellung sichtbar wird. Bewegungsmangel hingegen bewirkt eine „Verfilzung“ des Gewebes und eine Minderung der Wellenstruktur.

 

Im fernen Osten nichts Neues

Als Teil des Faszien-Netzwerks ist das Interstitium ein enorm wichtiger Bestandteil unseres Körpers. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden die Bindegewebsstrukturen als Leitbahnen oder Meridiane bezeichnet und sind Kanäle, in denen die Lebensenergie (Qi) fließt. Viele der Inneren Kampfkünste Chinas, auch als Neijia Kung Fu bezeichnet (zB: Tai Chi Quan, Bagua Zhang, Xing Yi Chuan ua.), verwenden das Qi (Chi) um sogenannte innere Kraft zu generieren.

 

Auch in Japan ein Begriff

Aber auch in Japan findet sie diese mystische Energie unter der Bezeichnung Ki wieder und ist auch dort von Bedeutung für Kampfkünste wie Aikido oder Taikiken. Dabei nützen diese eine der besonderen Eigenschaften der Faszien, den sogenannten „Katapult-Effekt“. Faszien können kinetische Energie speichern und dadurch zum Beispiel erstaunliche Sprünge bewerkstelligen, was durch reine Muskelkraft nicht zu erklären wäre. Das Fasziennetz spricht besonders auf Dehnbewegungen an und informiert das Gehirn über Haltung und Bewegung des Körpers. Um es geschmeidig zu halten wurden ganze Systeme zum Dehnen entwickelt wie Yoga oder Qi Gong.

 

Zhong Xin Dao I Liq Chuan und die Faszien

Auch im Zhong Xin Dao I Liq Chuan System von Sam Chin verwenden wir Dehnübungen. Durch bewusst ausgeübten Druck innerhalb des Fasziennetzes wird die Lebensenergie Qi geweckt und fürs Training genutzt. Üblicherweise bezeichnen wir die Muskeln, die den Körper in eine fötale Position zusammenklappen, als „Yin“, während die Muskeln, die den Körper und Gliedmaßen in eine aufrechte Position ausstrecken, als „Yang“. Eine in die Tiefe gehende Studie der Anatomie offenbart, dass diese Beziehungen komplexer sind, mit einigen der Yin und Yang Muskeln übergreifend in ihrer Funktion. Das Bindegewebe überträgt Kraft zwischen der Skelettmuskulatur und allen anderen Geweben, den inneren Organe, dem Gehirn und Rückenmark eingeschlossen. Diese Beziehungen zu verstehen ist wichtig, um die optimalen Wege zur Übertragung von Kraft zu ermitteln, sowohl für gesundheitliche wie auch für kämpferische Ziele.

 

Biorhythmen

Physiologische Kreise, wie das Atmen und die Zirkulation der Körperflüssigkeiten, beeinflussen unser Gleichgewicht. Das macht es notwendig, sie zu beobachten und zusammen mit den Prozessen, die unsere Gesamtleistung beeinflussen, effektiv zu koordinieren. Die Fähigkeit, die innere Bewegung des Endokrin-, Kreislauf- und Nervensystems zu verstehen, bringt entscheidende Aspekte in den Bereich unserer Aufmerksamkeit.

 

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